Daniel Laufer

Gezielte Tötungen: Der Gaza-Sniper aus München

Zwei Scharfschützen der israelischen Armee sollen Kriegsverbrechen in Gaza begangen haben. Im November 2023 erschossen sie offenbar mehrere unbewaffnete Männer einer Familie, darunter einen 19-Jährigen, der den Leichnam seines Bruders bergen wollte. Videoaufnahmen belasten sie. Einer von ihnen ist ein junger Mann aus Bayern.

Ausgezeichnet mit dem True Story Award (Recherche), dem One World Media Award (News), dem National Headliner Award (3. Platz, Online Investigative Reporting) und dem AMEJA Award (Best Investigative Reporting), nominiert für den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis (Magazin), auf der Shortlist der Amnesty Media Awards (Written Feature, Written Investigation)

Video von YouTube. Beim Abspielen erhält YouTube unter anderem Ihre IP-Adresse und kann Cookies setzen. Datenschutzerklärung von YouTube, meine Datenschutzerklärung

Es sieht lässig aus, wie »Sergeant D.« dasitzt. Den rechten Fuß über das linke Knie gelegt, die Arme entspannt. Der Blick offen, ein wenig abwartend, dem Interviewer freundlich zugewandt.

Vor allem zappelt er nicht herum, anders als die meisten Menschen, die nicht an Kameras gewöhnt sind. Fast bewegungslos hört er den Fragen zu, nickt gelegentlich, ansonsten zeigt er keine Regung.

Dafür kann es mehrere Erklärungen geben: Der heute 25-Jährige ruht sehr in sich. Oder er hat gelernt, seinen Körper zu beherrschen.

Vielleicht ist es auch beides.

»Sergeant D.« ist Scharfschütze in der israelischen Armee, ausgebildet dafür, stundenlang regungslos in einer Position zu verharren, um seine Ziele zu treffen. Um ihn und seinen Kameraden, einen jungen Mann aus München, soll es in diesem Text gehen. Weil sie Kriegsverbrechen in Gaza begangen haben sollen.

Weiterlesen auf spiegel.de

Schicken Sie mir Hinweise und Dokumente.

Sie müssen keinen Namen nennen. Ihre Nachricht und alle Anhänge werden in Ihrem Browser verschlüsselt, noch bevor sie übertragen werden. Dadurch kann nur ich sie lesen.

Schreiben Sie mir gern, wie ich Sie erreichen kann – für Rückfragen oder falls Sie eine Antwort möchten.

PDFs, Fotos, Ton, Video – bis insgesamt 30 MB

    Nutzen Sie zu Ihrer Sicherheit möglichst kein Dienstgerät und nicht den Internetzugang Ihres Arbeitgebers.

    Oder kontaktieren Sie mich per Signal, Threema, WhatsApp, Telegram, E‑Mail, Telefon, Post
    Threema
    4JYTJ46P
    WhatsApp
    +49 163 88 32 32 8
    Telegram
    daniellaufer
    Post
    Postfach 40414, 10062 Berlin

    Storys

    Cybermobbing: Wie Internettrolle Jagd auf Menschen machen

    Epstein investierte Millionen in von zwei Wienern gegründete Onlinebank N26

    Wie die Deutsche Bank jahrelang an Jeffrey Epstein festhielt

    Joscha Bach: Wie ein deutscher Forscher mit Epsteins Hilfe Karriere machte

    Martin Held: Wie Russlands Staatsfernsehen einen Ex-Österreicher finanziert

    Tanz der Sekte: Die problematische Ideologie hinter »Shen Yun«

    Sockenpuppenzoo – Angriff auf Wikipedia

    Nominiert für den Prix Europa (Audio Investigation)

    »Nius«: Wo rechte Hetze eine Bühne bekommt