Daniel Laufer

Im »Lolita-Express« nach Moskau: War Epstein ein Agent des Kreml?

Jeffrey Epstein reiste immer wieder nach Russland, warb hartnäckig um Machthaber Putin, holte junge Frauen in die USA. Was für eine Spionagetätigkeit des Sexualstraftäters spricht und was dagegen.

Jeffrey Epstein und seine Komplizin Ghislaine Maxwell, vermutlich auf der Chinesischen Mauer aufgenommen: Die beiden besuchten auch Russland
Jeffrey Epstein und seine Komplizin Ghislaine Maxwell, vermutlich auf der Chinesischen Mauer aufgenommen: Die beiden besuchten auch Russland (Foto: U.S. Department of Justice)

Jeffrey Epstein hatte offenbar eine Schwäche für in Russland beliebte Pelzmützen. Er trug ein besonders klobiges Exemplar auf einem Foto, das in seiner New Yorker Villa aufgenommen wurde. Eine ähnliche Kopfbedeckung wählte Epstein auch auf einem Bild, das mit großer Wahrscheinlichkeit auf der Chinesischen Mauer entstand.

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Ob der verurteilte Sexualstraftäter die Pelzmütze auch bei seinen Reisen nach Russland aufsetzte, ist nicht bekannt. In den Millionen Dokumenten Epsteins, die das US-Justizministerium jüngst veröffentlichte, sind allem Anschein nach nur wenige Fotos von ihm in Russland zu finden. Dafür aber finden sich dort zahllose Hinweise auf Epsteins tiefe Faszination für das Reich von Wladimir Putin.

Epsteins unheimliche Verbindungen nach Russland

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In dem globalen Geflecht von Abhängigkeiten und Missbrauch, das der schwerreiche US-Finanzier erschuf, tauchen immer wieder Verbindungen nach Russland auf. Russland ist damit definitiv mehr als eine Randnotiz im Fall Epstein – eher ein wiederkehrender Fixpunkt.

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    Ausgezeichnet mit dem True Story Award (Recherche), dem One World Media Award (News), dem National Headliner Award (3. Platz, Online Investigative Reporting) und dem AMEJA Award (Best Investigative Reporting), nominiert für den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis (Magazin), auf der Shortlist der Amnesty Media Awards (Written Feature, Written Investigation)

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